Virtueller Mitarbeiter
Ein virtueller Mitarbeiter ist ein KI-Assistent mit festem Kontext aus Unternehmen, Abteilung und Tätigkeit, der Fragen aus hinterlegtem Fachwissen beantwortet.
Ein allgemeines Sprachmodell kennt weder die Regeln eines Unternehmens noch die Dokumente einer Abteilung. Ein virtueller Mitarbeiter ergänzt das Modell um genau diesen Kontext. Der Betreiber hinterlegt, wer das Unternehmen ist, wofür die Abteilung zuständig ist, welche Tätigkeit der virtuelle Mitarbeiter ausübt und welche Regeln dabei gelten. Eigene Dokumente kommen hinzu, aus denen er seine Antworten belegt.
Der Begriff wird unterschiedlich verwendet. Manche Anbieter meinen damit Systeme, die selbstständig Aufgaben ausführen. In der hier beschriebenen Form antwortet ein virtueller Mitarbeiter nur auf Fragen.
Mitarbeitende wählen ihn im Chat aus, stellen ihre Frage und erhalten eine Antwort, die auf seinem Fachwissen beruht und mit Quellen belegt ist. vector zero nennt einen so eingerichteten virtuellen Mitarbeiter KI-Agent; in der App steht er im Bereich Mitarbeiter.
Der Vorteil gegenüber einzelnen Prompts liegt in der Pflege. Der Unternehmenskontext wird einmal hinterlegt und gilt für alle virtuellen Mitarbeiter, und die Regeln einer Abteilung erbt jeder virtuelle Mitarbeiter dieser Abteilung. Ändert sich eine Vorgabe, wird sie an einer Stelle angepasst und wirkt überall.
Was das für dein Unternehmen bedeutet
Ein mittelständisches Unternehmen betreibt typischerweise wenige virtuelle Mitarbeiter, etwa einen für Personalfragen, einen für den Vertrieb und einen für den Einkauf, jeweils mit den Dokumenten, die dort gelten. In der vector zero App heißen sie KI-Agenten, bestehen aus vier Schichten, Unternehmen, Abteilung, Tätigkeit und Regeln, und belegen fachliche Aussagen mit Dokument und Abschnitt.